Wir in Europa kennen es bereits seit einigen Jahren, nun ist auch Brasilien an der Reihe. Apple musste eine Vereinbarung mit der brasilianischen Wettbewerbsbehörde Conselho Administrativo de Defesa Econômica treffen und einige Änderungen rund um den App Store vornehmen.
Genau wie in Europa muss Apple auch in Brasilien alternative App Stores sowie die Bezahlung von digitalen Gütern und Services außerhalb von Apps ermöglichen. Und natürlich musste man einen Weg finden, wie man die ganze Geschichte in einer Pressemitteilung möglichst positiv verkaufen kann.
„Die neuen Optionen für alternative App-Marktplätze und App-Zahlungen eröffnen neue Möglichkeiten für Malware, Betrug, Täuschungsversuche sowie Risiken für Datenschutz und Sicherheit“, heißt es im Apple Newsroom. Zusammen mit den brasilianischen Behörden hat man daran gearbeitet, Schutzmaßnahmen gegen diese neuen Bedrohungen einzuführen. „Zu diesen Schutzmaßnahmen gehören die Basisprüfung von iOS Apps, ein Autorisierungsprozess für App-Marktplätze sowie Anforderungen, die dazu beitragen, Kinder vor unangemessenen Inhalten und Täuschungsversuche zu schützen.“
Und auch bei Käufen innerhalb von Apps, die nicht über das System von Apple laufen, sieht Apple erhebliche Risiken für die Nutzerinnen und Nutzer. Hier könne Apple bei Problemen keine Rückerstattung vornehmen und habe weniger Möglichkeiten, Kundinnen und Kunden bei Problemen, Täuschungsversuchen oder Betrug zu unterstützen. Ebenso müssten Zahlungsinformationen an weitere Parteien weitergegeben werden.
Wie sieht es bei euch mit alternativen App Stores aus?
Bei uns in Europa gibt es ja schon seit einiger Zeit alternative App Stores. Ich habe in all den Jahren genau einen davon installiert: Den Epic Games Store. Und das auch nur aus dem Grund, mir dort immer mal wieder eines der Gratis-Spiele zu sichern, die Woche für Woche angeboten werden. Einen wirklichen Kauf habe ich dort bisher nicht getätigt.
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