Seit gestern gelten für viele Apple-Produkte neue Preise. Apple-Chef Tim Cook hatte schon vor Wochen angekündigt, dass Preiserhöhungen bei Apple „unvermeidbar“ wären. Die Preissteigerungen reichen dabei jetzt von 30 Euro beim HomePod mini bis hin zu 1.300 Euro beim Mac Studio. Die Preise für iPhone, Apple Watch und AirPods haben sich vorerst nicht geändert.
In einem Statement gegenüber US-Medien hat Apple noch einmal bestätigt, was ohnehin längst bekannt ist. Apple erklärt die Preiserhöhung mit der Speicherkrise, weil KI-Unternehmen die Chip-Lager leer kaufen. Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage hat zu explodierenden Preisen für RAM- und SSD-Speicherchips geführt, die in einer Vielzahl von Apple-Produkten zum Einsatz kommen.
Im Wortlaut sagt Apple:
„Die Unterhaltungselektronikbranche steht vor einer beispiellosen Herausforderung. Der rasante Ausbau von KI-Rechenzentren hat zu einem außergewöhnlichen Anstieg der Nachfrage nach Speicher und Speichermedien geführt. Wir haben noch nie erlebt, dass die Preise für Komponenten so stark und so schnell gestiegen sind. Bislang haben wir unsere Kunden vor diesen Preiserhöhungen geschützt, aber nun sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir die Preise für eine Reihe von Produkten anheben müssen, darunter auch die heutigen Preiserhöhungen für iPad und Mac. Wir wissen, dass das keine willkommene Nachricht ist, und wir arbeiten unermüdlich daran, Lösungen zu finden.“
Apple ist mit dieser Strategie bei weitem nicht allein, denn unter anderem haben auch Microsoft, Samsung, Lenovo, HP und Dell an der Preisschraube gedreht. Es ist davon auszugehen, dass die Krise und der Chip-Mangel mindestens bis 2027 andauern werden, sodass die erhöhten Preise zur Norm werden könnten. Ob Apple die Preise wieder senkt, wenn die Krise vorüber ist, bleibt abzuwarten.
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