Apple muss offenbar auf den letzten Metern vor der Veröffentlichung von iOS 17.1 nochmal nachbessern und hat einen zweiten „Release Candidate“ (auch RC-Version genannt) für Entwickler zum Download bereitgestellt. Die neue Version steht bislang allerdings nur für die im vorherigen Monat veröffentlichten neuesten iPhone-15-Modelle bereit.

Der erste „Release Candidate“ für iOS 17.1 wurde bereits am Dienstag verteilt. Normalerweise handelt es sich bei der RC-Version um genau die Softwareversion, die im Anschluss an die Beta-Tests für alle Nutzer freigegeben wird. Änderungen werden nur vorgenommen, wenn es sich dabei um die Korrektur gravierender Fehler oder dringliche Anpassungen handelt. Was genau das Problem mit der seit Dienstag verfügbaren Vorabversion von iOS 17.1 war, bleibt unbekannt.

iOS 17.1 hat diverse Fehlerbehebungen an Bord

Apple plant, mit iOS 17.1 zahlreiche, teils erhebliche Probleme zu beheben und zusätzlich ein paar neue Funktionen hinzuzufügen.

Zu den mit iOS 17.1 von Apple adressierten Problemen gehören „eingebrannte“ Bildschirme, Fehler bei der Synchronisierung der Bildschirmzeit-Einstellungen, die fehlende oder falsche Anzeige von Anruferinformationen, Tastaturaussetzer, fehlende eigene Klingeltöne und nicht zuletzt auch ein Problem, aufgrund dessen die Datenschutz-Einstellungen teilweise zurückgesetzt werden.

Zu den laut Apple mit dem Update kommenden Funktionserweiterungen zählt die Möglichkeit, AirDrop-Übertragungen nach einem Abbruch der direkten Verbindung über das Internet zu beenden. Zudem wird Apple Anpassungen bei den Einstellungen für die StandBy-Funktion und die Aktionstaste vornehmen und die Möglichkeit integrieren, einzelne Alben als Quelle für die Fotoanzeige auf dem Sperrbildschirm zu definieren.

iOS 17.1 wird bis Dienstag für alle verfügbar sein

Es wird erwartet, dass Apple iOS 17.1 spätestens am Dienstag, dem 24. Oktober für alle Nutzer freigibt. Diese zeitliche Prognose lässt sich aufgrund der Tatsache treffen, dass Apple mit iOS 17.1 auch ein von der französischen Strahlenaufsichtsbehörde geforderte Korrektur umsetzt und deren Bereitstellung bis zum 24. Oktober zugesagt hat.

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