Die japanische Tageszeitung Nikkei hat ausgerechnet, wie viel das iPhone 15 Pro Max in der Herstellung kostet. Ist der Verkaufspreis von Apple gerechtfertigt?

Im September 2023 präsentierte Apple die neuste Generation seiner iPhone-Modellen. Neben dem iPhone 15 und dem iPhone 15 Plus setzt der US-Konzern dieses Jahr auf das iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max. Doch eine Anschaffung kann, wie bei Apple-Produkten üblich, schnell ins Geld gehen.

Denn für das Basismodell des iPhone 15 Pro ruft der Apple 1.199 Euro auf. Beim iPhone 15 Pro Max sind es mindestens 1.449 Euro. Doch wie kommt ein so hoher Preis eigentlich zustande? Diese Frage hat sich auch die japanische Tageszeitung Nikkei gestellt.

iPhone 15 Pro Max kostet in der Herstellung 558 US-Dollar

In Kooperation mit dem Forschungsinstitut Fomalhaut Techno Solutions untersuchte die Zeitung deshalb den Herstellungspreis aller Komponenten des iPhone 15 Pro Max. Dieses kostet in den Vereinigten Staaten 1.119 US-Dollar. Wie bei vorherigen Modellen scheint Apple dabei ein großes Polster eingeplant zu haben.

Denn alle Komponenten kosten laut Nikkei zusammen 558 US-Dollar. Das sind 641 US-Dollar weniger als der Verkaufspreis. Am teuersten ist dabei der A17 Pro-Prozessor, der circa 130 US-Dollar pro Gerät kostet. Danach kommen der Bildschirm (130 US-Dollar) und der Rahmen aus Titan (50 US-Dollar). Die Komponenten verteuerten sich im Vergleich zur vorherigen Generation (iPhone 14 Pro Max) dabei unterschiedlich stark.

Preise für Komponenten steigen unterschiedlich stark

Der Chipsatz kostet in der Herstellung demnach 27 Prozent mehr. Der Bildschirm ist zehn Prozent teurer. Durch den Einsatz von Titan statt Aluminium stieg der Preis für den Rahmen um 43 Prozent. Trotzdem kann sich Apple nicht die vollen 641 US-Dollar in die eigenen Taschen stecken.

Schließlich entstehen weitere Kosten für Marketing, Logistik und Montage. Die tatsächliche Gewinnmarge ist deshalb unklar. Trotzdem rechnen Experten damit, dass das iPhone 16 wieder etwas teurer wird. Ein Preissprung im nächsten Jahr scheint nach derzeitiger Marktlage ziemlich wahrscheinlich.

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