Über die letzten Tage hinweg laufen hier vermehrt Berichte von iPhone-Besitzern ein, bei denen einzelne Apps massiv am Datenvolumen zehren und das Kontingent teils auch trotz Roaming-Verbot und aktiver WLAN-Verbindung aufbrauchen.

Ein Leser hat berichtet, dass ihm Apples Foto-App und WhatsApp innerhalb kürzester Zeit das zugekaufte Auslandsvolumen leergezogen haben, obwohl er zuvor die Nutzung von mobilen Daten für beide Apps explizit verboten hatte.

Allerdings muss man wohl gar nicht ins Ausland gehen, um dergleichen zu erleben. Der Fehler tritt wohl auch in Deutschland auf und macht sich dadurch bemerkbar, dass die betroffenen Nutzer innerhalb kürzester Zeit ihr komplettes monatliches Datenvolumen verlieren, obwohl sie hauptsächlich im WLAN aktiv sind.

Wie verbreitet die Probleme und was die tatsächlichen Ursachen dafür sind, kann man derzeit noch nicht sagen. Es lässt sich aber zumindest nicht ausschließen, dass die im Zusammenhang mit den aktuellen iOS-Versionen von Apple bestätigten WLAN-Probleme diesbezüglich eine Rolle spielen.

„WLAN-Unterstützung“ könnte Einfluss haben

Bei schlechten WLAN-Verbindungen oder gar Ausfällen kann nämlich die sogenannte „WLAN-Unterstützung“ dafür sorgen, dass auch bei der Internetnutzung zuhause oder an anderen Orten, an denen man sich eigentlich im WLAN-Netz wähnt, das mobile Datenvolumen des Vertrags genutzt wird.

Wir haben bereits im vergangenen Jahr über die Tücken der „WLAN-Unterstützung“ berichtet. Die Funktion kann dafür sorgen, dass auch bei einer aktiven WLAN-Verbindung das Datenvolumen des Mobilfunkvertrags genutzt wird und in der Folge Mehrkosten entstehen.

Wenn ihr euch mit einer unerwartet hohen Nutzung des im Mobilfunkvertrag enthaltenen Datenvolumens konfrontiert seht, kann es zumindest nicht schaden, wenn ihr die „WLAN-Unterstützung“ testweise deaktiviert. Ihr findet den entsprechenden Schalter in den iPhone-Einstellungen „Mobilfunk“ und dort am unteren Ende der Liste mit den mobile Daten nutzenden Apps.

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