Es ist mittlerweile schon mehr als 20 Jahre her, seit ich Spiele auf der Sega Dreamcast gespielt habe. Mein absoluter Favorit war damals Metropolis Street Racer, aber auch Sonic durfte auf der Konsole aus Japan natürlich nicht fehlen. Die Zeiten sind natürlich längst vorbei, Sonic ist trotzdem noch da – und er meldet sich jetzt auf Apple Arcade zurück.

In Sonic Dream Team (App Store-Link), das ab sofort auf iPhone, iPad, Mac und Apple TV gespielt werden kann, bringt der blaue Igel sogar seine Freunde mit. Gespielt werden kann unter anderem mit Amy oder Mails, aber auch mit Knuckles und Rogue. Aber dazu später mehr.

Auch der Bösewicht Dr. Eggman darf nicht fehlen

Auch der Ober-Bösewicht darf nicht fehlen – und das ist natürlich Dr. Eggman. Der hat ein uraltes Artefakt entdeckt, das die Macht hat, Träume in der realen Welt wahr werden zu lassen. Nun ist es eure Aufgabe, zusammen mit Sonic alle Freunde zu retten und Dr. Eggmans Streben nach Weltherrschaft ein Ende setzen.

In wirklich bunt und abwechslungsreich gestalteten 3D-Welten läuft man mit Sonic durch die Gegend, schaltet Gegner aus und sammelt Ringe ein. In erster Linie muss in jedem Level eine kleine Aufgabe erfüllt werden, etwa bestimmte Objekte einzusammeln oder Checkpoints in einer vorgegebenen Zeit zu durchlaufen. Prinzipiell kann man sich aber auch frei in der Welt bewegen und einige Bonus-Gegenstände entdecken.

Langweilig wird es dabei so schnell nicht. Es gibt Rampen, Sprungbretter, etliche Gegner oder Röhren, auf denen man laufen kann. Einige Stellen der Level kann man auch nur erreichen, wenn man es später mit einem von Sonics Freunden noch einmal versucht. Schließlich können Tails und Cream fliegen und Knuckles und Rogue Wände nach oben klettern.

Sonic Dream Team mit Controller oder Touch?

Gesteuert wird Sonic Dream Team dabei wie folgt: Mit dem linken Daumen bewegt man einen virtuellen Joysticks, um den Charakter in die gewünschte Richtung laufen zu lassen. Rechts gibt es virtuelle Buttons zum Springen oder Angreifen und für den Boost. Zudem kann man sich Umsehen und die Kamera-Perspektive ändern, indem man einfach über den Bildschirm wischt.

Die Touch-Steuerung ist aus meiner Sicht solide umgesetzt, Sonic Dream Team kann durchaus so gespielt werden. Gerade in hektischen Situationen kann es aber eben auch mal vorkommen, dass man einen virtuellen Button nicht sofort trifft – und dann kann es schon zu spät sein. Solltet ihr einen Controller am Start haben, macht Sonic Dream Team damit auf jeden Fall noch etwas mehr Spaß.

Kritik habe ich im Netz rund um die Spieldauer wahrgenommen. Diese soll nur bei einigen wenigen Stunden liegen – gerade wenn Sonic Dream Team anfängt so richtig Spaß zu machen, soll es schon wieder vorbei sein. Von einem Spiel dieser Art auf Apple Arcade erwarte ich persönlich ohnehin nicht unbedingt mindestens zehn Stunden Spielspaß – und wer weiß, vielleicht legen die Entwickler ja noch mal ein paar Level nach.

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