In der Vergangenheit hat Apple bereits mit FaceTime hat Videotelefonie Realität werden lassen. Jetzt sieht das Unternehmen offenbar den Bereich der persönlichen Robotik als ein Gebiet, das es zu erforschen lohnt. Das berichtet Mark Gurman von Bloomberg in einem neuen Artikel.

Ob Apple einen persönlichen Hausroboter auf den Markt bringen wird, ist aktuell nur Gegenstand von Spekulationen – aber Mark Gurman teilt einige sehr interessante Details über mögliche automatisierte Geräte für das eigene Zuhause. Apple hatte erst kürzlich die Forschung und Entwicklung eines eigenen autonomen Fahrzeugs aufgegeben. Laut Gurman könnte das neue Robotik-Projekt ein „potentielles ‚Next Big Thing‘“ werden. Gurman bezieht sich in seinem Artikel auf Quellen, die nicht näher genannt werden wollen, da das als „Skunkworks“ bezeichnete Robotik-Projekt noch geheim sei.

„Apple-Ingenieure haben einen mobilen Roboter erforscht, der den Nutzern durch ihre Wohnungen folgen kann […]. Der iPhone-Hersteller hat auch ein fortschrittliches Tischgerät für zu Hause entwickelt, das Robotik einsetzt, um ein Display zu bewegen […]. Obwohl sich das Projekt noch in der Anfangsphase befindet – und es unklar ist, ob die Produkte letztendlich auf den Markt kommen werden – steht Apple unter wachsendem Druck, neue Einnahmequellen zu finden. Das Unternehmen hat im Februar ein Projekt für Elektrofahrzeuge eingestellt, und es wird erwartet, dass es Jahre dauern wird, bis sich die Mixed-Reality-Brille zu einem großen Geldbringer entwickelt.“

Mit der Robotik könne Apple laut Gurman in den Haushalten der Endkundschaft stärker Fuß fassen und von den Fortschritten der künstlichen Intelligenz profitieren. Es sei jedoch noch nicht klar, welchen Ansatz das Unternehmen verfolgen wird. Obwohl das intelligente Roboter-Display schon viel weiter fortgeschritten sei als ein mobiler Bot, sei es im Laufe der Jahre immer wieder in den Produktplan des Unternehmens aufgenommen und wieder gestrichen, berichteten die Quellen.

Große Hürde: Produktentwicklung zu einem vernünftigen Kaufpreis

Das Robotik-Projekt soll Apples Hardware- und KI-/Machine Learning-Abteilung unterstehen, die von John Giannandrea geleitet wird. Matt Costello und Brian Lynch – zwei Führungskräfte, die sich auf Heimprodukte konzentrieren – sollen die Entwicklung der Hardware überwachen. Mark Gurman berichtet weiter:

„Bevor das Elektroauto-Projekt gestrichen wurde, erklärte Apple seinen Führungskräften, dass sich die Zukunft des Unternehmens um drei Bereiche dreht: Automobil, Heim und Mixed Reality. Doch nun ist das Auto vom Tisch und Apple hat bereits sein erstes Mixed-Reality-Produkt, das Vision Pro-Headset, veröffentlicht. Daher hat sich der Fokus auf andere zukünftige Möglichkeiten verlagert, einschließlich der Frage, wie Apple auf dem Smart-Home-Markt besser konkurrieren kann.“

Gurman beschreibt die Robotik-Hardware weiter als etwas, bei dem ein Display die Kopfbewegungen einer Person während einer FaceTime-Sitzung nachahmt – wie etwa das Nicken. Es würde auch über Funktionen verfügen, „um eine einzelne Person in einer Menschenmenge während eines Videogesprächs genau zu erfassen“.

Zu den großen Hürden Apples gehöre es, derartige Produkte zu einem vernünftigen Preis zu entwickeln sowie die Zustimmung der Geschäftsleitung zu dem Projekt einzuholen, bevor es fortgesetzt wird. Gurman hebt hervor, dass in einer Stellenausschreibung von Apple offen über Apple-Produkte der nächsten Generation gesprochen wird, die über Robotik- und KI-Features verfügen sollen, so dass es bereits externe Lebenszeichen für die Abteilung gibt. Der gesamte Artikel von Bloomberg kann hier (hinter einer Paywall) nachgelesen werden.

Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Bei Käufen über diese Links erhalten wir eine Provision, mit dem wir diesen Blog finanzieren. Der Kaufpreis bleibt für euch unverändert.
Neuigkeiten

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *