Mit der iPhone-Anwendung Uplock richtet sich ein kleines Entwicklerteam aus Montreal an Nutzer von Apple-Geräten, die Apples Passwort-App nutzen, neben ihren Logins aber auch andere vertrauliche Informationen strukturiert auf ihren Geräten ablegen möchten.

Während Apples integrierte Passwortverwaltung vor allem Zugangsdaten und Passkeys verwaltet, fehlt ihr bislang eine zentrale Ablage für persönliche Dokumente, Notizen oder Zahlungsinformationen. Genau diese Lücke will Uplock schließen.

Die Anwendung erlaubt das Speichern verschiedener sensibler Datentypen. Dazu zählen Kreditkarten, Reisepässe, Führerscheine, Versicherungsunterlagen oder Softwarelizenzen. Auch Mitgliedschaften, Bonusprogramme und sichere Notizen lassen sich hinterlegen. Ergänzend können Nutzer Dateien, Fotos oder PDF-Dokumente an Einträge anhängen, sodass wichtige Unterlagen zentral verfügbar bleiben.

Die Synchronisierung erfolgt über Apples iCloud. Wird in iCloud die Funktion „Erweiterter Datenschutz“ aktiviert, werden die gespeicherten Inhalte zusätzlich Ende zu Ende verschlüsselt.

Neue Importfunktion erleichtert den Wechsel

Mit Version 3.2 erweitert Uplock seine Importfunktionen. Nutzer können Daten nun aus zahlreichen Passwortmanagern übernehmen. Unterstützt werden unter anderem Bitwarden, Dashlane, Proton Pass, LastPass, NordPass, Keeper oder Enpass. Auch Anwendungen wie Strongbox, Secrets oder KeePassium lassen sich als Quelle für den Import nutzen.

Die Entwickler verfolgen einen bewusst reduzierten Ansatz. Die Anwendung verzichtet auf Benutzerkonten, E-Mail-Adressen oder Analysewerkzeuge. Nach Angaben des Teams werden keine Nutzerdaten erfasst. Externe Netzwerkverbindungen bestehen nur für die Synchronisierung über Apples Cloud-Dienste.

Technisch basiert Uplock vollständig auf Apples Entwicklungswerkzeugen und wurde in der Programmiersprache Swift erstellt. Drittanbieter-Bibliotheken oder Tracking-Komponenten kommen nicht zum Einsatz.

Zum Einmalkauf oder im Abo

Zu den organisatorischen Funktionen zählen gemeinsame Gruppen für Familien oder kleine Teams sowie Erinnerungen für Ablaufdaten von Dokumenten oder Kreditkarten. Eine AutoFill-Funktion kann gespeicherte Daten in Formularen eintragen. Zusätzlich versucht eine lokale Analysefunktion mithilfe von Apple Intelligence, Inhalte automatisch als passenden Datentyp zu erkennen.

Die App kann zunächst mit bis zu fünf Einträgen kostenlos genutzt werden. Für unbegrenzte Einträge stehen mehrere In-App-Käufe bereit. Einzelzugänge kosten 2,99 Euro pro Monat oder 17,99 Euro pro Jahr. Alternativ gibt es eine dauerhafte Lizenz für 59,99 Euro. Für Familien werden Abonnements ab 3,99 Euro monatlich beziehungsweise 29,99 Euro jährlich angeboten. Eine Familienlizenz auf Lebenszeit kostet 99,99 Euro.

Uplock (Kostenlos+, App Store) →

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