Anthropic erweiterte jüngst das Connector-Ökosystem von Claude über beliebte Work Tools hinaus in den Alltag vieler User. Claude nutzt jetzt Apps wie Spotify, Booking.com und Instacart, um diverse Aufgaben direkt im Chat zu unterstützen.
Der KI-Assistant erkennt darüber hinaus im Gespräch, was die User planen, und schlägt ihnen passende Apps kontextbasiert vor. Die neuen App-Integrationen sind ab sofort im Web, auf dem Desktop und via Mobile (Beta) verfügbar. Welche Möglichkeiten sich daraus für Reisen, Shopping, Restaurantbuchungen oder Musik ergeben, kannst du im Connector-Verzeichnis einsehen.
Von Spotify bis Booking: Diese Alltags-To-dos übernimmt jetzt Claude für dich
Seit dem Start der Connectoren im Juli 2025 hat Anthropic das Verzeichnis auf über 200 Integrationen ausgebaut – darunter Apps aus Design, Finanzen, Produktivität und Gesundheit. Jetzt kommen Apps aus dem Freizeit- und Alltagskontext hinzu. Suchst du ein Restaurant, schlägt dir Claude direkt Optionen über Resy vor. Planst du eine Reise, bekommst du passende Angebote von Booking.com oder TripAdvisor. Für Musik greift die KI auf Spotify zu. Neu hinzugekommen sind außerdem die Apps AllTrails, Audible, Instacart, Intuit Credit Karma, Intuit TurboTax, StubHub, Taskrabbit, Thumbtack, Uber, Uber Eats und Viator. Weitere sollen folgen.
Du kannst mehrere Apps parallel nutzen und entscheidest jederzeit selbst, welche Aktionen tatsächlich ausgeführt werden. Buchungen oder Käufe erfolgen nicht automatisch, sondern müssen bestätigt werden. Gleichzeitig bleibt Claude werbefrei, Empfehlungen basieren nicht auf bezahlten Platzierungen. Beim Thema Datenschutz hält Claude die wichtigen Leitplanken ein: Sobald du eine App verknüpfst, greift der KI-Dienst in deinem Namen darauf zu. Die Daten werden jedoch nicht für das Training verwendet und bleiben von anderen Konversationen isoliert. Du kannst die Verbindung jederzeit aufheben.
Die Erweiterung zahlt auch auf die Entwicklung von KI-Interfaces hin zu zentralen Steuerungsebenen für digitale Services und Anwendungen ein. Die klassische App-Nutzung tritt dabei zunehmend in den Hintergrund. Statt einzelne Apps aktiv zu öffnen, formulieren User ihre Anliegen direkt im Chat, während KI-Tools wie Claude die Planung, Auswahl und Ausführung kontextbasiert übernehmen.
