Apple soll für das 20-jährige iPhone-Jubiläum im Jahr 2027 ein neues „Liquid Glass“-Display planen, das visuell nahezu grenzenlos wirken könnte. Im Mittelpunkt steht dabei ein neuartiger Bildschirmansatz, der Einfassungen praktisch verschwinden lässt und das Seherlebnis auf ein neues Niveau heben soll.
Einem bekannten Insider aus China zufolge setzt Apple bei diesem Jubiläumsmodell auf eine völlig neue Form der Bildschirmkrümmung. Anders als bisherige gebogene Displays soll sich das Panel nicht nur an den Seiten, sondern gleichmäßig über alle vier Kanten des Geräts wölben. Das Ziel dahinter ist klar: Die klassischen Displayränder sollen optisch verschwinden und damit ein besonders immersives Bild erzeugen.
Interessant ist dabei, dass Apple offenbar auf ein speziell entwickeltes Panel von Samsung zurückgreifen will. Dieses sogenannte „Quad-Curved“-Display soll sich jedoch deutlich von bisherigen Lösungen unterscheiden, die man etwa aus der Android-Welt kennt.
Der bekannte Leaker Ice Universe betont, dass es sich weder um ein klassisches vierseitig gebogenes Display noch um eine Weiterentwicklung bestehender Designs handelt. Vielmehr soll die Krümmung extrem fein ausfallen und erst im Zusammenspiel mit weiteren Technologien ihre volle Wirkung entfalten.
Die Displayränder sollen unsichtbar werden
Was das Display letztlich so besonders machen könnte, ist laut den aktuellen Informationen eine Kombination aus physischer Konstruktion und optischen Effekten. So sollen gezielt eingesetzte Lichtleitstrukturen, raffinierte Brechungseffekte und eine bewusst gestaltete visuelle Täuschung dafür sorgen, dass der Rahmen für das menschliche Auge nahezu unsichtbar wird.
Neben der Form spielt auch die zugrundeliegende Display-Technologie eine entscheidende Rolle. Apple soll auf eine neue OLED-Generation setzen, die ebenfalls von Samsung stammt. Konkret ist von der sogenannten COE-Technologie („Color Filter on Encapsulation“) die Rede.
Diese ermöglicht es, Panels nicht nur dünner zu bauen, sondern gleichzeitig die Helligkeit zu steigern. Darüber hinaus könnten Energieeffizienz und Farbdarstellung profitieren. All das passt zu Apples Anspruch, Hardware und Software eng miteinander zu verzahnen.
Passend dazu könnte Apple das neue Panel unter dem Marketingnamen „Liquid Glass Display“ vermarkten. Die Bezeichnung würde sich nahtlos in die Designsprache aktueller Software-Oberflächen einfügen und den Fokus auf Transparenz, Tiefe und fließende Übergänge legen.
Foto: X/UniverseIce.
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