Wie Tim Cook im Rahmen der jüngsten Quartalskonferenz erklärte, wird sich die angespannte Liefersituation beim Mac mini und beim Mac Studio noch über mehrere Monate hinziehen. Ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage sei vorerst nicht in Sicht.
Damit bestätigt Apple, was viele Kunden und Kundinnen bereits in den vergangenen Wochen erlebt haben: steigende Lieferzeiten und eingeschränkte Verfügbarkeit.
Nachfrage stärker als erwartet
Der Grund für die Engpässe liegt vor allem in der überraschend hohen Nachfrage. Laut Cook habe Apple die Beliebtheit der beiden Modelle unterschätzt. Einerseits profitieren die Geräte von ihrer kompakten Bauweise und hohen Leistung, andererseits werden sie zunehmend als ideale Plattformen für KI-Anwendungen und sogenannte agentische Tools wahrgenommen.
Genau diese Entwicklung scheint schneller Fahrt aufgenommen zu haben, als Apple ursprünglich kalkuliert hatte.
Erste Modelle bereits vergriffen
Einige Modelle sind bei Apple gar nicht mehr zu bekommen, darunter einige Konfigurationen des Mac Studio. Beim Mac mini zeigt sich ein ähnliches Bild: Das Basismodell wird im Online-Store derzeit als „nicht verfügbar“ geführt – allerdings nur in den USA. Hierzulande ist der Mac mini zu bekommen, allerdings mit längeren Lieferzeiten. Das Basismodell ist erst wieder Anfang Juni erhältlich, das Modell mit M4 Pro sogar erst gegen Ende Juni. Je Nach Konfiguration springen die Lieferzeiten sogar auf Mitte Juli.
Während der Mac Studio bei Amazon ohnehin nicht verfügbar ist, sind auch bei Amazon die Lager leer. Der Mac mini ist dort aktuell nicht zu bekommen.
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