Schon im April tauchten erste Hinweise auf, jetzt verdichten sich die Informationen: Mit iOS 27 soll es möglich sein, eigene Pässe in Wallet direkt auf dem iPhone zu erstellen. Und zwar unabhängig davon, ob ein Anbieter offiziell unterstützt wird oder nicht.
Damit reagiert Apple auf ein bekanntes Problem: Zwar ist die Wallet-App praktisch, allerdings bislang stark davon abhängig, ob Drittanbieter ihre Tickets oder Karten kompatibel machen. Genau diese Lücke will Apple nun schließen.
Mehr Freiheit für Tickets, Karten und Mitgliedschaften
Konkret trägt die neue Funktion den Namen „Create a Pass“ und wird direkt in die Wallet-App integriert. Nutzer und Nutzerinnen können dann auf das „+“-Symbol tippen, um einen neuen Eintrag hinzuzufügen. Der entscheidende Unterschied: Statt nur bestehende kompatible Pässe zu importieren, lassen sich nun auch eigene digitale Karten erstellen.
Das funktioniert zum einen über das Scannen eines QR-Codes, etwa von Kino- oder Konzerttickets. Ist ein solcher Code vorhanden, wird der Pass automatisch erkannt und entsprechend angelegt. Zum anderen gibt es jedoch auch eine manuelle Option: Fehlt ein QR-Code, können Nutzer und Nutzerinnen selbst einen individuellen Pass gestalten.
Dadurch wird die Wallet-App deutlich vielseitiger. Egal ob Fitnessstudio-Mitgliedschaft, Geschenkkarte oder Eventticket – im Grunde lässt sich alles digitalisieren, was bislang als physische oder inkompatible Karte existiert.
Gleichzeitig sorgt ein Farbsystem für Ordnung:
Lila steht für Veranstaltungen
Blau kennzeichnet Mitgliedschaften
Orange wird für sonstige Pass-Typen verwendet
Vorstellung auf der WWDC im Juni
Die neue Funktion ist Teil eines größeren Updates, das mit iOS 27 eingeführt wird. Offiziell präsentiert werden dürfte das System wie gewohnt auf der WWDC im Juni. Dort gibt Apple traditionell einen umfassenden Ausblick auf kommende Software-Neuerungen.
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