Laut aktuellen Gerüchten sollen erstmals sämtliche Modelle der neuen iPhone-Generation mit hauseigenen Mobilfunkmodems ausgestattet werden. Damit würde Apple den Abschied von Qualcomm-Modems nahezu vollständig vollziehen. Der Wechsel bringt allerdings nicht nur Vorteile bei Energieeffizienz und 5G-Leistung mit sich. Vielmehr könnte dadurch eine bislang kaum beachtete Datenschutzfunktion deutlich mehr Nutzer und Nutzerinnen erreichen.
Weniger genaue Standortdaten für Mobilfunkanbieter
Seit iOS 26.3 bietet Apple eine neue Option namens „Genauen Standort begrenzen“. Aktiviert man die Funktion, erhalten Mobilfunkanbieter deutlich weniger genaue Standortdaten. Statt den exakten Aufenthaltsort bis hin zur Straße bestimmen zu können, sehen Netzbetreiber teilweise nur noch das ungefähre Viertel oder die Nachbarschaft.
Die Funktion beeinflusst weder die Netzqualität noch die allgemeine Nutzung des iPhones. Außerdem bleiben Standortdaten für Notrufe weiterhin präzise verfügbar. Apple beschränkt damit ausschließlich die Daten, die an Mobilfunkanbieter übertragen werden – unabhängig von den Standortfreigaben für Apps.
Derzeit nur auf wenigen Geräten verfügbar
Aktuell funktioniert die neue Datenschutzoption ausschließlich auf Geräten mit Apples eigenen C1- oder C1X-Modems. Dazu gehören unter anderem das iPhone Air, das iPhone 16e, das iPhone 17e sowie das M5 iPad Pro. Modelle mit Qualcomm-Technik, etwa die iPhone-17-Pro-Serie, unterstützen die Funktion bislang nicht.
Das dürfte sich jedoch mit dem iPhone 18 ändern. Denn Gerüchten zufolge sollen sowohl die Pro-Modelle als auch das erwartete Foldable erstmals komplett auf Apple-Modems setzen.
Unterstützung durch Mobilfunkanbieter entscheidend
Allerdings hängt die Funktion nicht nur von Apple ab. Auch die Mobilfunkanbieter müssen die Technik unterstützen. Derzeit fällt die Liste noch überschaubar aus. Während in den USA nur der Mobilfunkanbieter Boost Mobile unterstützt wird, ist es hierzulande ausschließlich die Telekom.
Parallel arbeitet Apple offenbar bereits am neuen C2-Modem. Dieses soll nicht nur effizienter sein, sondern zudem erstmals mmWave-5G unterstützen und damit technisch näher an aktuelle Qualcomm-Lösungen heranrücken.
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