Nach dem langen Christi-Himmelfahrt-Wochenende dürften viele Autofahrer wieder Bekanntschaft mit einem alten Problem gemacht haben. iPhone, Navi und Zubehör sollen unterwegs geladen werden, gleichzeitig sammeln sich Kabel rund um Mittelkonsole und Armaturenbrett. Eine neue Generation von Autoladegeräten versucht genau dieses Chaos zu vermeiden.
Statt lose herumliegender Kabel setzen die Modelle auf integrierte, ausziehbare USB-C-Strippen, die nach Gebrauch wieder im Gehäuse verschwinden.
Im Alltag hinterlässt das einen deutlich aufgeräumteren Eindruck. In der Praxis reicht ein kurzer Griff, um das iPhone anzuschließen. Fahrer und Beifahrer müssen keine separaten Kabel mehr bereithalten. Der leichte Zug auf den Kabeln sorgt dafür, dass diese nicht verheddern.
Vier Ladeanschlüsse und beweglicher Kopf
Besonders umfangreich ausgestattet zeigt sich das aktuelle PrimeTrip-Modell von Baseus, das wir selbst ein Einsatz haben. Das Ladegerät integriert zwei ausziehbare USB-C-Kabel direkt im Gehäuse und ergänzt diese um einen zusätzlichen USB-C- sowie einen klassischen USB-A-Anschluss. Dadurch lassen sich bis zu vier Geräte parallel mit Strom versorgen.
Praktisch ist dabei nicht nur die Zahl der Anschlüsse. Auch die Bauform wirkt durchdacht. Der Ladeadapter lässt sich sowohl horizontal als auch vertikal drehen und kann dadurch flexibel im Cockpit ausgerichtet werden. Das erleichtert die Nutzung in Fahrzeugen, bei denen der 12-Volt-Anschluss ungünstig positioniert ist.
Die maximale Ladeleistung reicht laut Hersteller auch für größere Geräte wie iPad oder MacBook aus. Im Alltag dürfte für viele Nutzer jedoch entscheidender sein, dass zwei iPhones gleichzeitig schnell geladen werden können, ohne zusätzliche Adapter anschließen zu müssen.
Günstigere Modelle mit Abstrichen
Der Komfort hat allerdings seinen Preis. Das Baseus-Modell kostet derzeit knapp 45 Euro und gehört damit zu den teureren Vertretern dieser Gerätekategorie.
Wer weniger investieren möchte, findet inzwischen aber bereits mehrere Alternativen. UGREEN bietet ein ähnliches Ladegerät mit einem ausziehbaren USB-C-Kabel und zusätzlichen Anschlüssen bereits ab rund 20 Euro an. Die maximale Ladeleistung fällt mit 75 Watt zwar geringer aus, für Smartphones und Tablets reicht sie im Alltag aber meist aus.
Noch günstiger wird es bei weniger bekannten Marken. Dort zeigen sich jedoch häufiger Unterschiede bei Verarbeitung und Stabilität. Klappernde Gehäuse oder weniger präzise Mechaniken sind keine Seltenheit. Das Grundprinzip funktioniert allerdings auch in diesen Fällen zuverlässig. Vor allem die ausziehbaren Kabel sorgen jedoch unabhängig vom Hersteller dafür, dass Mittelkonsole und Armaturenbereich deutlich ordentlicher wirken als mit klassischen USB-Kabeln.
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