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Fast die Hälfte der Arbeitskosten fließt in Deutschland an den Staat. Das zeigt der aktuelle OECD-Bericht „Taxing Wages 2026“. Mit einem Steuerkeil von 49,3 Prozent belegt die Bundesrepublik Platz unter unter allen 38 Mitgliedstaaten. Wir zeigen, welche zehn Länder die höchste Abgabenlast haben, warum Europa die Liste dominiert und wo Arbeitnehmer deutlich weniger zahlen.
Steuern sind das Blut in den Adern jedes modernen Staates. Sie finanzieren Schulen, Krankenhäuser, Renten, Infrastruktur und vieles mehr. Trotzdem sind Arbeitnehmer und Selbstständige in der Regel nicht glücklich, wenn sie die Abzüge auf dem Lohnzettel oder der jährlichen Steuererklärung sehen. Wie hoch die Belastungen tatsächlich ausfallen, ist von Land zu Land sehr unterschiedlich.
OECD-Länder mit dem höchsten Steuerkeil: Warum Europa dominiert
Die Daten stammen aus dem aktuellen Bericht Taxing Wages 2026 der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Untersucht wird die Steuerbelastung in allen 38 Mitgliedstaaten im Jahr 2025. Das Ergebnis ist der sogenannte „Steuerkeil“. Das ist die Differenz zwischen den Gesamtkosten, die ein Arbeitgeber für einen Mitarbeiter trägt, und dem, was der Beschäftigte am Ende netto verdient. Berücksichtigt werden neben der Lohnsteuer auch die Sozialabgaben.
Zur besseren Vergleichbarkeit wird von einem alleinstehenden, kinderlosen Arbeitnehmer ausgegangen. Der OECD-Durchschnitt liegt hier bei Abgaben von 35,1 Prozent. Mehr als ein Drittel der Kosten für den Arbeitgeber fließt also in die Staatskassen. 2025 ist der Wert um 0,15 Prozent gestiegen. Den größten Anstieg verzeichnete das Vereinigte Königreich mit einem Plus von 2,45 Prozent.
Am oberen Ende der Skala stehen fast ausschließlich Länder aus Europa. Am wenigsten müssen Arbeitgeber in Kolumbien zahlen. Hier liegt der Wert bei 0,0 Prozent. Auch Chile (7,5 Prozent), Neuseeland (20,8 Prozent) und Mexiko (21,7 Prozent) bleiben deutlich unter dem Schnitt. Selbst die USA (30,0 Prozent) und Australien (27,9 Prozent) schaffen es nicht in die Top Ten. Wer hingegen vertreten ist, verraten wir im folgenden Ranking.
Platz 10: Spanien – Arbeitgeber zahlen besonders hohe Sozialabgaben
Den Einstieg in die Top Ten macht Spanien mit einem Steuerkeil von 41,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Belastung um 0,31 Prozentpunkte gestiegen. Das liegt vor allem an der höheren Einkommensteuer. Die Sozialabgaben für Arbeitgeber gehören in Spanien zu den höchsten in der gesamten OECD.
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