Teurer Spaß? Apple soll beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max ein aufwendigeres Kamera-Modul einplanen. Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo hatte bereits eine variable Blende für die Wide-Kamera der 2026 erwarteten High-End-iPhones ins Spiel gebracht. Nun ist von deutlich höheren Bauteilkosten die Rede: Das neue Kamera-Modul soll Apple rund 50 Prozent mehr kosten als die aktuelle Einheit der iPhone-17-Pro-Modelle.
Die variable Blende gehört seit längerer Zeit zu den hartnäckigeren Gerüchten rund um kommende iPhone-Generationen. Anders als die bisherige feste Blende der Pro-Modelle könnte Apple damit die Öffnung des Objektivs mechanisch anpassen. Das würde mehr Kontrolle über Lichteinfall und Tiefenschärfe ermöglichen.
Praktisch könnte das vor allem bei Porträts, Nahaufnahmen und schwierigen Lichtverhältnissen Vorteile bringen. Smartphones simulieren Unschärfe bislang häufig stark über Software. Eine variable Blende würde Apple mehr Spielraum geben, bestimmte Effekte optisch zu erzeugen oder zumindest die Bildverarbeitung mit flexiblerer Hardware zu unterstützen.
Mehr Kosten heißt nicht automatisch höherer Preis
Ob die höheren Bauteilkosten direkt beim Verkaufspreis landen, ist offen. Apple kann solche Mehrkosten teilweise über Stückzahlen, andere Komponenten oder Margen abfedern. Gleichzeitig sind die Pro-Modelle ohnehin die iPhones, bei denen Kamera-Upgrades besonders stark als Kaufargument genutzt werden.
Kuo zufolge soll Sunny Optical zwischen 40 und 50 Prozent der Bestellungen für die neue variable Linse übernehmen. Das Unternehmen soll zudem als neuer Lieferant für kompakte Kameramodule bei Apple einsteigen und zunächst Kameras für das MacBook Neo fertigen.
iPhone 18 Pro im Herbst erwartet
Das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max werden für den Herbst erwartet. Parallel dazu wird weiterhin über das erste faltbare iPhone spekuliert. Bis zur Vorstellung bleibt aber unklar, welche Kameraänderungen Apple tatsächlich umsetzt und wie stark sie im Alltag sichtbar werden.
Spannend ist die Meldung trotzdem, weil sie Apples Schwerpunkt erneut bestätigt: die Kamera. Während Prozessoren und Displays bei vielen Nutzern längst ausreichend schnell und gut sind, bleibt die Kamera eines der wichtigsten Argumente für ein neues Pro-iPhone. Wenn Apple hier mehr Geld in die Hardware steckt, dürfte das auch entsprechend vermarktet werden.
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