Mit Version 21 verlässt DaVinci Resolve erstmals klar die reine Video-Domäne. Nach einer Beta-Phase im April steht die neue Version nun offiziell bereit und bringt neben KI-gestützten Verbesserungen auch einen komplett neuen Bereich für die Bearbeitung von Fotos.

Das neue Foto-Modul integriert sich direkt in die bestehende Oberfläche und erlaubt es, Bilder zu importieren, zu organisieren und zu bearbeiten. Nutzer und Nutzerinnen greifen dabei auf die selben professionellen Farbwerkzeuge zurück, die bislang vor allem in Film- und TV-Produktionen eingesetzt wurden. Der nodebasierte Workflow bleibt erhalten und ermöglicht weiterhin nicht-destruktive Anpassungen.

Zusätzlich zur Bearbeitung erweitert Blackmagic Design auch die Verwaltung von Medien. Fotos lassen sich in Alben sortieren, durchsuchen oder über eine LightBox-Ansicht vergleichen. Damit nähert sich Resolve funktional klassischen Foto-Tools an, bleibt aber visuell und strukturell seiner Postproduktions-DNA treu.

KI soll Workflows beschleunigen

In Version 21 hält DaVinci Resolve auch einige neue Farbtools bereit.

Ein Schwerpunkt der neuen Version liegt auf maschinellem Lernen. Mit „IntelliSearch“ führt Resolve eine Suchfunktion ein, die Inhalte automatisch analysiert und das Auffinden von Personen, Objekten oder Szenen sowohl in Videos als auch in Fotos erleichtern soll. Ergänzend kommen KI-Werkzeuge zur Qualitätsverbesserung, etwa zur Reduktion von Bewegungsunschärfe oder zur Schärfung von Aufnahmen.

Besonders auffällig sind die erweiterten Tools zur Bearbeitung von Gesichtern. Nutzer und Nutzerinnen können das Alter von Personen in Videos verändern oder gezielt einzelne Merkmale wie Augen, Mund oder Nase anpassen. Blackmagic positioniert diese Funktionen vor allem für Filmproduktionen, etwa für Rückblenden oder digitale Nachbearbeitung von Szenen.

Trotz der erweiterten Feature-Palette bleibt das Preismodell unverändert: DaVinci Resolve ist weiterhin kostenlos für die nichtkommerzielle Nutzung erhältlich. Die Studio-Version mit vollem Funktionsumfang kostet einmalig 305 Euro. Alle Neuerungen von DaVinci Resolve in Version 21 hat das Entwicklerteam nochmals auf der Produktseite zusammengefasst, von dort aus kann auch der Download für macOS angestoßen werden.

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