Apple arbeitet laut einem Bericht des Wirtschaftsnachrichtendienstes Bloomberg unter Hochdruck an der zweiten Generation des iPhone Air. Das besonders schlanke Modell soll demnach im Frühjahr 2027 erscheinen und zwei der größten Kritikpunkte des aktuellen Geräts adressieren: die Kameraausstattung und die Akkulaufzeit.

Das einzige iPhone für das Apple derzeit einen Zusatz-Akku verkauft

Das iPhone Air wurde erst im September 2025 eingeführt und sollte Apples iPhone-Portfolio um eine neue Geräteklasse erweitern. Statt auf maximale Ausstattung setzt das Modell auf ein besonders dünnes und leichtes Gehäuse. Diese Bauweise brachte jedoch Einschränkungen mit sich. So verfügt das aktuelle Gerät lediglich über eine einzelne Rückkamera und bietet weniger Platz für einen großen Akku. Bereits kurz nach dem Marktstart wurden genau diese Punkte häufig diskutiert.

Zweite Kamera soll wichtigste Schwäche beseitigen

Nach Informationen aus mit den Plänen vertrauten Kreisen befindet sich die neue Generation bereits in einem fortgeschrittenen Teststadium. Als Prozessor soll eine Variante des A20 Pro zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich um den Chip, der bereits in den kommenden Pro-Modellen der iPhone-18-Generation erwartet wird.

Die wichtigste technische Änderung soll eine zusätzliche Ultraweitwinkelkamera auf der Rückseite sein. Damit würde das iPhone Air erstmals mehr fotografische Möglichkeiten bieten und einen Nachteil gegenüber den Pro-Modellen teilweise ausgleichen. Bislang setzt Apple beim Air auf eine einzelne Kamera, um Platz im besonders kompakten Gehäuse zu sparen.

Auch die Akkulaufzeit soll verbessert werden. Wie Apple dieses Ziel erreichen will, ist derzeit allerdings unklar. Denkbar wären effizientere Komponenten oder Optimierungen beim Energieverbrauch. Ein deutlich größerer Akku dürfte angesichts der schlanken Bauform schwieriger umzusetzen sein.

2027 wird für Apple zum Schlüsseljahr

Die Pläne für das iPhone Air 2 passen zu einer größeren Umstellung der iPhone-Roadmap. Bereits im vergangenen Jahr gab es Hinweise darauf, dass Apple die traditionellen September-Veröffentlichungen aufbrechen möchte. Künftig sollen Pro-Modelle und neue Geräteklassen im Herbst erscheinen, während Standardmodelle und das iPhone Air rund sechs Monate später folgen.

Für 2027 zeichnet sich inzwischen zudem eine ungewöhnlich umfangreiche Produktoffensive ab. Neben einem Jubiläumsmodell zum 20. Geburtstag des iPhones und der zweiten Generation des faltbaren iPhones soll Apple auch neue AirPods mit integrierten Kameras vorbereiten. Die Sensoren sollen Siri zusätzliche Informationen über die Umgebung des Nutzers liefern und Funktionen der bereits eingeführten visuellen Intelligenz erweitern.

Die iPhone-Evolution bislang | Bild: @imicsun

Vor diesem Hintergrund wirkt auch die Weiterentwicklung des iPhone Air nachvollziehbar. Das besonders dünne Modell könnte künftig eine feste Rolle zwischen Standard- und Pro-Geräten übernehmen, während Apple sein Angebot stärker differenziert.

Interessant ist dabei, dass noch Ende 2025 Berichte kursierten, wonach Apple die Weiterentwicklung des Air wegen einer verhaltenen Nachfrage überdenken könnte. Damals war sogar von einem vorläufigen Stopp der Nachfolgegeneration die Rede. Die aktuellen Informationen deuten nun darauf hin, dass Apple die Geräteklasse weiterführen und gezielt an den Schwachstellen der ersten Generation arbeiten will.

Inzwischen ist das iPhone Air zu Preisen ab 844 Euro erhältlich und liegt damit über 350 Euro unter Apples Listenpreis von 1.199 Euro.

Produkthinweis
iPhone Air 256GB Lichtgold
844,00 EUR
1.199,00 EUR

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