Forbes hat zum fünften Mal die Top Creators gekürt und versammelt dabei einige der größten Namen des Internets. Angeführt wird die Liste erneut von MrBeast, der sich bereits zum fünften Mal in Folge den Spitzenplatz sichert. Auch Charli D’Amelio, Khaby Lame, Alix Earle, Nara Smith, Steven Bartlett und Ms. Rachel gehören zu den erfolgreichsten Creatorn des Jahres. Logan Moffitt, der es ebenfalls in die Forbes Top Creators 2026 geschafft hat, kommentierte auf TikTok: „LOL this was so fun. Thank you @Forbes this is such an honour.“
Addiert über Plattformen wie Instagram, YouTube und TikTok hinweg erreichen die 50 Creator laut Forbes 3,6 Milliarden Follower. Gemeinsam kommen sie innerhalb eines Jahres auf Einnahmen von 1,02 Milliarden US-Dollar – 20 Prozent mehr als im Vorjahr und sogar 80 Prozent mehr als die 570 Millionen US-Dollar, die Forbes bei der ersten Liste im Jahr 2022 ermittelte.
Creator werden zu Medienmarken
Die diesjährige Forbes-Liste macht deutlich: Mit Social Media lässt sich richtig viel Geld verdienen. Während die Zahl der Follower der Top 50 Creator gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent stieg, legten ihre Einnahmen sogar um satte 20 Prozent zu. Die größten Creator gewinnen also nicht nur neue Fans, sondern monetarisieren ihre bestehende Reichweite immer erfolgreicher.
Der klassische Influencer, der hauptsächlich von Werbe-Deals lebt, ist an der Spitze der Creator Economy inzwischen eher die Ausnahme. Viele der größten Namen bauen eigene Unternehmen rund um ihre Reichweite auf. MrBeast etwa verdient längst nicht mehr nur mit YouTube. Zu seinem Geschäft gehören die Snackmarke Feastables, die Produktionsfirma MrBeast Industries sowie zahlreiche Medien- und Lizenzdeals. Wie viele der erfolgreichsten Creator nutzt er seine Reichweite längst nicht mehr nur für Content, sondern als Fundament für ein eigenes Unternehmens- und Markenökosystem.
So produzieren sie inzwischen Serien und Filme für Netflix, Amazon und Co. oder schaffen sogar den Sprung auf die große Leinwand. Zu den aktuell meistdiskutierten Beispielen zählen die Horrorfilme Backrooms des YouTube Creators Kane Parsons, der mit der gleichnamigen Webserie bekannt wurde, und Obsession von Filmemacher und Creator Curry Barker. Die beiden unabhängig produzierten Filme sorgen derzeit für viel Buzz und übertrafen sogar die Einspielergebnisse des Disney-Blockbusters The Mandalorian & Grogu. Dabei kosteten beide Produktionen zusammen nur etwa elf Millionen US-Dollar, während Disney um die 165 Millionen US-Dollar investierte.
Auch in der Podcast-Welt zeigt sich ein ähnlicher Trend: Creator nutzen ihre Reichweite zunehmend als Fundament für eigene Unternehmen. Spotifys Saruul Krause-Jentsch erklärte kürzlich gegenüber OnlineMarketing.de, dass Podcasts immer häufiger zum Ausgangspunkt für ganze Markenwelten werden. Tommy Schmitt etwa hat gemeinsam mit Felix Lobrecht rund um den Erfolgs-Podcast „Gemischtes Hack“ das Kartenspiel „Hack – Das Kartenspiel“ auf den Markt gebracht. Mit seinem Podcast „Copa TS“ baute er zudem eine eigene Trikot- und Fußballmarke auf. „Gemischtes Hack“ landete im diesjährigen Spotify-All-Time-Ranking der erfolgreichsten Podcasts weltweit auf Platz zwei.
„Just do it“:
Warum Podcasts im Attention Overload das Medium der Stunde sind
Das sind die 50 größten Creator der Welt
MrBeast
Dhar Mann
Steven Bartlett
Markiplier
Rhett & Link
Charli D’Amelio
Druski
IShowSpeed
Mark Rober
Codie Sanchez
Jake Shane
Brent Rivera
Adam W
Jesser
Khaby Lame
Alix Earle
Mikayla Nogueira
Stokes Twins
Nick DiGiovanni
Rebecca Zamolo
MrBallen
Drew Afualo
Haley Baylee
Ms. Rachel
Alan Chikin Chow
Typical Gamer
Marques Brownlee
Nurse John
Tana Mongeau
Josh Richards
Dixie D’Amelio
Dani Austin
Nara Smith
Lexi Rivera
Jacksepticeye
Tini Younger
James Dumoulin
Brooke Monk
Hannah Stocking
Erika Kullberg
Ashton Hall
Leah Kateb
Katie Fang
Anna Sitar
Vivian Tu
Jordan The Stallion
Anwar Jibawi
iJustine
Steven He
Logan Moffitt
Für das Ranking bewertet Forbes nicht nur die geschätzten Bruttoeinnahmen der Creator zwischen März 2025 und März 2026, sondern auch Faktoren wie Reichweite, Engagement und unternehmerischen Erfolg. Berücksichtigt werden dabei unter anderem die Follower-Zahlen auf verschiedenen Plattformen sowie eigene Unternehmen, Marken und Produkte.
Alle 50 Creator des aktuellen Forbes-Rankings kannst du direkt auf Forbes einsehen. Dort findest du neben der Platzierung auch die geschätzten Einnahmen, die plattformübergreifende Reichweite, die durchschnittliche Engagement Rate sowie den Entrepreneurship Score, mit dem Forbes die unternehmerischen Aktivitäten der Creator bewertet.
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