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OpenAI hat in ChatGPT einen neuen Lockdown-Modus integriert, der sensible Daten vor gezielten Angriffen schützen soll. Die Funktion ist standardmäßig deaktiviert und versteckt sich in den Sicherheitseinstellungen. Wir erklären dir Schritt für Schritt, wie du den Modus aktivieren kannst, welche Funktionen dabei wegfallen und für wen sich die Einschränkungen tatsächlich lohnen.
Künstliche Intelligenz hat sich in den vergangenen Jahren von einer eher spezialisierten Technologie zu einem festen Bestandteil des Alltags vieler Menschen entwickelt. Richtig Fahrt aufgenommen hat das Thema vor allem seit Ende 2022 mit der Veröffentlichung von ChatGPT.
Seither nutzen immer mehr Menschen moderne KI-Chatbots, um Texte zu schreiben, Bilder zu erstellen oder komplexe Fragen zu beantworten. Doch mit der wachsenden Verbreitung treten auch immer neue Risiken für die Datensicherheit auf.
Aus diesem Grund hat OpenAI für ChatGPT nun den Lockdown-Modus eingeführt. Die Funktion soll Nutzer besser vor Angriffen auf ihre Daten schützen und verhindern, dass manipulierte Inhalte oder Anweisungen die KI beeinflussen. Wir zeigen dir, wie du die neue Funktion nutzen kannst und welche Einschränkungen damit einhergehen.
Lockdown-Modus bei ChatGPT aktivieren
Die neue Funktion bei ChatGPT ist standardmäßig deaktiviert. Willst du sie nutzen, kannst du das in deinen Einstellungen ändern. Klicke hierfür im Browser auf dein Profil und wähle Einstellungen. Dort findest du den Menüpunkt „Sicherheit und Anmeldung„.
Im Bereich „Erweiterte Sicherheit“ findest du den neuen Lockdown-Modus von ChatGPT. Willst du ihn aktivieren, musst du dafür den Schieberegler bei Sperrmodus anklicken.
Es öffnet sich dann ein Pop-up-Fenster, in dem du gefragt wirst, ob du den Sperrmodus wirklich aktivieren möchtest. Hier wird auch noch einmal erklärt, dass der Lockdown-Modus dabei helfen soll, sensible Daten zu schützen.
Hierfür werden Verbindungen zu Websites, externen Diensten und Tools außerhalb von ChatGPT eingeschränkt. Bist du damit einverstanden, kannst du über den Button „Aktivieren“ bestätigen und ChatGPT im Lockdown-Modus nutzen. Die Änderung wird am oberen Bildschirmrand mit einer kleinen Info bestätigt, dazu wird der Schieberegler nun blau dargestellt.
Nutzt du hingegen die App von ChatGPT auf deinem Smartphone, findest du die Einstellungen über die zwei Striche in der oberen linken Ecke deines Bildschirmrandes. Tippst du diese an, öffnet sich die Seitenleiste, in der du unten ein Rädchen für das Öffnen der Einstellungen antippen kannst. Navigiere nun zum Menüpunkt Sicherheit. Dort findest du den Lockdown-Modus.
Welche Einschränkungen bringt der Lockdown-Modus bei ChatGPT?
Das neue Feature soll bei ChatGPT vor allem sensible Daten vor Prompt-Injection-Angriffen schützen. Dafür müssen jedoch die Funktionen der KI deutlich eingeschränkt werden. Das gilt insbesondere für Funktionen, die eine Verbindung zum Internet oder zu externen Diensten herstellen können.
Nutzt du ChatGPT im Sperrmodus, kann die KI keine aktuellen Webseiten durchsuchen. Außerdem werden Funktionen wie Konnektoren, Agenten-Modus, Deep Research und Shopping-Recherche aktiviert. Auch Dateidownloads sowie einige Code- und Canvas-Funktionen sind im Lockdown-Modus nicht verfügbar.
Gibt ChatGPT dir in seinen Ergebnissen externe Links aus, werden hierfür die URLs vollständig dargestellt. Vor dem Öffnen eines solchen Links fragt der KI-Chatbot noch einmal nach einer Bestätigung.
Die neue Funktion ist laut OpenAI vor allem für Personen und Organisationen gedacht, die besonders sicherheitsbewusst agieren und „einen erhöhten Schutz vor fortgeschrittenen Bedrohungen benötigen“. Für die meisten Nutzer sei das Feature hingegen nicht notwendig.
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