Wer bei WhatsApp künftig lieber unter einem selbst gewählten Namen statt unter seiner Handynummer erreichbar sein möchte, kann ab sofort vorsorgen. Der Facebook-Mutterkonzern Meta rollt schrittweise die längst angekündigte Reservierungsfunktion für Benutzernamen aus. Laut WhatsApp erfolgt das schrittweise in den kommenden Monaten, sodass ihr selbst prüfen müsst, ob die Funktion bei euch schon live ist.
WhatsApp: So könnt ihr euren Benutzername reservieren
Bislang dient die Telefonnummer als einziges Identifikationsmerkmal bei WhatsApp. Künftig soll es jedoch möglich sein, Nachrichten ganz ohne Preisgabe dieser persönlichen Daten auszutauschen. Der Rollout der Reservierungsfunktion läuft seit dieser Woche an, allerdings nicht für alle Konten gleichzeitig. Wer an der Reihe ist, bekommt automatisch eine Benachrichtigung von WhatsApp. Anschließend lässt sich der gewünschte Name über den Pfad „Einstellungen“ → „Konto“ → „Benutzername“ festlegen, wobei dieser zwischen drei und 35 Zeichen umfassen darf. Verpflichtend ist die Nutzung übrigens nicht. Wer möchte, kann weiterhin bei der klassischen Handynummer bleiben.
Warum WhatsApp jetzt schon vorsorgt
Angesichts von über drei Milliarden Nutzern und Nutzerinnen weltweit dürfte der Run auf attraktive Namen vorprogrammiert sein. Genau deshalb startet Meta die Reservierungsphase frühzeitig: Jeder soll die faire Chance bekommen, sich seinen Wunschnamen zu sichern, bevor er vergeben ist. Empfohlen wird zudem, einen möglichst individuellen Namen zu wählen, der idealerweise nur dem eigenen Kontaktkreis bekannt ist.
Praktisch für Marken und Content-Creator: Wer bereits einen Benutzernamen auf Instagram oder Facebook besitzt, kann diesen unkompliziert übernehmen. Vorausgesetzt, er ist bei WhatsApp noch nicht vergeben. Hier ist also ebenfalls Eile geboten.
Ein durchsuchbares Verzeichnis gibt es bislang allerdings nicht, ebenso wenig automatische Namensvorschläge. Wer also jemanden über den neuen Benutzernamen anschreiben will, muss diesen exakt kennen. Zusätzlichen Schutz vor unerwünschten Nachrichten bietet ein optionaler Benutzernamen-Schlüssel.
In den kommenden Monaten soll die eigentliche Funktion dann schrittweise für alle freigeschaltet werden. Ist ein Benutzername einmal hinterlegt, bleibt die Telefonnummer beim allerersten Kontakt künftig verborgen. Ein klarer Gewinn für alle, die ihre Privatsphäre besser schützen möchten.
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