Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) ist mit rund 240.000 Mitgliedern die größte Interessensvertretung für Radfahrende in Deutschland und weltweit. Nun hat man sich mit der Navigationsplattform Komoot zusammengetan und eine Partnerschaft gestartet, um Radtouren digital erlebbar zu machen.
Ausgewählte Tourentipps der ADFC-Gliederungen werden künftig als Collections auf Komoot veröffentlicht. Radbegeisterte können so bewährte Strecken direkt nachfahren, inklusive detaillierter Karten, Offline-Navigation und praktischen Tipps von erfahrenen Tourenleitenden.
Die Kooperation bietet ADFC-Gliederungen die Möglichkeit, lokale Routen in Collections auf Komoot abzubilden. Komoot unterstützt dabei mit Premium-Zugängen für Tourenleitende, Schulungen zur digitalen Routenplanung und Features wie Gruppentour-Organisation. Zudem können ADFC-Gruppen themenspezifische Collections erstellen, verwalten und auf ihren Webseiten einbetten. Die Nutzung der Plattform bleibt dabei freiwillig: Der ADFC-Bundesverband begleitet die Gliederungen bei der Umsetzung.
14.000 Touren jetzt digital verfügbar
Die ADFC-Radtouren stehen in Komoot in den Collections bereit. Fotos: Komoot.
Jährlich organisiert der ADFC bundesweit rund 14.000 geführte Touren, die von erfahrenen Leitenden geplant und begleitet werden. Ob kurze Stadtfahrten oder mehrtägige Naturerlebnisse, die Vielfalt ist enorm. „Diesen Schatz machen wir nun gemeinsam mit Komoot zugänglich: Ausgewählte ADFC-Touren stehen künftig digital zum individuellen Erleben bereit“, betont Christian Tänzler vom ADFC-Bundesvorstand.
Die Partnerschaft entstand aus dem Wunsch, die Expertise der ADFC-Tourenleitenden einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Komoot, mit über 50 Millionen Nutzern und Nutzerinnen weltweit und 24 Millionen im deutschsprachigen Raum, bietet die ideale Infrastruktur. „Lokales Wissen ist das Herzstück guter Radtouren“, sagt Anne Findeisen, Partnership & Activation Managerin bei Komoot. „Mit dem ADFC bringen wir dieses Wissen direkt zu unserer Community.“
Für die Komoot-User bedeutet die Kooperation: Getestete Strecken mit allen Details, von der genauen Routenführung über Schwierigkeitsgrade bis hin zu Sehenswürdigkeiten und Insider-Tipps. Die Touren lassen sich bequem mit der Komoot-Navigation nachfahren, auch offline. So sollen Radfahrende von der Erfahrung derer, die ihre Region am besten kennen, unterwegs profitieren.
Komoot (App Store-Link) kann in der mobilen Version weiterhin kostenlos im deutschen App Store geladen und danach auf dem iPhone, iPad und auf der Apple Watch genutzt werden. Die Installation kann ab iOS/iPadOS 16.4 bzw. watchOS 10.0 oder neuer erfolgen. Die Premium-Funktionen von Komoot sind ab 4,99 Euro/Monat oder 59,99 Euro/Jahr erhältlich, alternativ können auch Einzelregionen oder erweitertes Kartenmaterial separat per Einzelkauf erworben werden.
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