Honor hat mit dem Honor 600 und dem Honor 600 Pro zwei neue Android-Smartphones für Deutschland vorgestellt. Und sagen wir es vorsichtig: Bei der orangefarbenen Variante muss man schon zweimal hinschauen. Flache Kanten, großer Kamerabereich, warme Farbgebung – da hat jemand Apples Hausaufgaben gemacht.
Ganz zufällig dürfte die Nähe zum iPhone 17 Pro jedenfalls nicht wirken. Honor nennt die Farbe schlicht Orange. Vielleicht nur eine kosmische Fügung? Nein. Auch die Kamera-Insel auf der Rückseite kommt einem bekannt vor, wenngleich Honor natürlich eigene Akzente setzt. Am Ende bleibt ein Android-Smartphone, das optisch erstaunlich gut neben Apples aktuelle Pro-Modelle passen würde.
Beim normalen Honor 600 sieht man den Unterschied schneller.
Android mit Blick auf iPhone und Mac
Für uns ist die Honor-600-Serie aber nicht nur wegen der optischen Anleihen interessant. Honor bewirbt die Geräte auch ausdrücklich als Begleiter für das Apple-Ökosystem. Über das aktualisierte OneHop sollen sich Dateien mit iPhone und Mac austauschen lassen. Zudem nennt Honor die Synchronisierung von Benachrichtigungen zwischen Honor-Smartphone und iPhone, die Hotspot-Freigabe sowie die Anzeige von Apple-Watch-Nachrichten.
Das klingt ein wenig nach dem Versuch, Apples Ökosystem von außen anzudocken. Ganz so tief wie AirDrop, iCloud, Handoff und Co. dürfte die Integration zwar kaum reichen, spannend ist der Ansatz aber trotzdem. Gerade wer mit Mac arbeitet, aber bei Android bleiben möchte, bekommt hier zumindest ein paar Brücken angeboten.
Bei den technischen Daten fährt Honor groß auf. Das Honor 600 Pro kommt mit Snapdragon 8 Elite, 200-MP-Hauptkamera, 50-MP-Periskop-Telekamera und einem 6,57 Zoll großen Display, das laut Hersteller auf bis zu 8.000 Nits Spitzenhelligkeit kommt.
Nur die eine Kamera passt nicht ganz ins. Bild.
Auch beim Akku setzt Honor ein Ausrufezeichen. In Europa nennt der Hersteller 6.400 mAh, geladen wird kabelgebunden mit bis zu 80 Watt. Das Pro-Modell unterstützt zusätzlich kabelloses Laden mit bis zu 50 Watt. Das normale Honor 600 muss mit Snapdragon 7 Gen 4 und ohne Periskop-Telekamera auskommen, bietet aber ebenfalls eine 200-MP-Hauptkamera.
Das Honor 600 startet in Deutschland bei 649,90 Euro, das Honor 600 Pro liegt bei 999,90 Euro. Erhältlich sind die Geräte ab sofort über Honor. Wer also ein Smartphone sucht, das sehr nach iPhone aussieht, aber keines sein will und dabei auch noch deutlich günstiger ist, dürfte hier fündig werden.
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