Wolltet ihr schon immer mal wissen, wie Apple seine Chips herstellt? In der Video-Reportage „Chip Giants“ des Nachrichtensenders CNBC habt ihr nun die Chance auf seltene Einblicke in Apples Silicon Lab und könnt euch exklusive Interviews mit dem Team hinter den hauseigenen Apple-Chips ansehen.

Eine schmucklose Lobby, einfache Holztüren – so öffnet die Doku „Chip Giants“ – kaum vorstellbar, dass sich hier Apples Silicon Lab verbergen soll. Doch genau hier passiert gewissermaßen die „Magie“.

Dass Apple mittlerweile seine eigenen Chips herstellt, sei eine der bedeutendsten Veränderungen bei Apple in den letzten zwanzig Jahren, sagt John Ternus, Apples Senior Vice President of Hardware Engineering, in der Dokumentation.

Der gesamte Fertigungsprozess sei sehr „lean“, führt Johny Srouji, Apples Senior Vice President of Hardware Technologies, aus. Lean ist ein Management-Ausdruck, der schlankes und effizientes Projektmanagement beschreibt. Da Apple laut Srouji die Chips für die eigene Verwendung produziere und nicht, um sie zu verkaufen, könne man sich im Silicon Lab ganz auf die Optimierung der eigenen Chips konzentrieren. Und diese Freiheit zahlt sich aus.

„Wir wollen die besten Produkte der Welt bauen“

Ternus geht davon aus, dass Apple bald in der Lage sein wird, auf Intel-Chips zu verzichten und seine Geräte stattdessen mit seinen eignen Chips auszustatten. Er erinnert sich an das erste MacBook Air mit Silicon Chip:

„Es war fast so, als hätten sich die Gesetze der Physik geändert. Plötzlich konnten wir ein MacBook Air bauen, das unglaublich dünn und leicht ist, keinen Lüfter hat, eine Batterielaufzeit von 18 Stunden aufweist und das MacBook Pro, das wir gerade ausgeliefert hatten, übertraf.“

„Auch wenn wir kein Chip-Unternehmen sind, sind wir nicht umsonst führend in der Branche“, meint Johny Srouji.

Ob Apple denn auch an eigenen 5G-Modems arbeite, wollte Srouji indes nicht verraten. Er sagte lediglich: „Wir interessieren uns für Mobilfunk und haben Teams, die das ermöglichen.“

Die sehenswerte, englischsprachige Doku könnt ihr euch hier anschauen. Englische Untertitel lassen sich bei Bedarf dazu schalten.

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