Wie schon seit längerem angekündigt, hat Meta nun zum Jahresende begonnen, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Nachrichten und Anrufe im Messenger (App-Store-Link) und auf Facebook zu launchen. Zusätzlich hat das Unternehmen weitere neue Features verbaut. Auch Meta AI hat ein Update spendiert bekommen, dass es Nutzern zum Beispiel erlaubt, KI-generierte Bilder mit einem einfachen Text-Prompt weiter zu bearbeiten. Wir haben alle Neuerungen für euch zusammengefasst.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gibt es im Messenger auf Wunsch schon seit 2016. Mit dem gestern gestarteten Rollout des Messenger-Updates sind bald alle Nachrichten, die über den Messenger verschickt werden Ende-zu-Ende verschlüsselt. Eure Nachrichten und Anrufe können somit nur noch von euch und dem Empfänger gelesen werden. Auch Meta hat keinen Zugriff mehr auf eure Chat-Inhalte – es sei denn, ihr wollt eine Nachricht speziell an Meta weiterleiten, weil deren Inhalt zum Beispiel anstößig oder beleidigend ist.

Wie Meta in einer Pressemitteilung mitteilte, wird es allerdings mehrere Monate dauern, bis die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung allen Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung steht. Ihr werdet benachrichtigt, sobald euer Chat umgestellt ist.

Weitere neue Features im Messenger

Zusätzlich zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hat Meta seinem Messenger weitere neue Funktionen beschert. So habt ihr bald die Möglichkeit, Nachrichten zu editieren, wenn ihr auf die gewünschte Nachricht klickt. Das ist allerdings nur in den ersten 15 Minuten nach dem Versenden der Originalnachricht möglich.

Auch die sich selbstlöschenden Nachrichten wurden angepasst: Nach erfolgtem Update bleiben Nachrichten 24 Stunden sichtbar, ehe sie sich selbst löschen. Ihr werdet außerdem benachrichtigt, sobald jemand einen Screenshot eurer sich selbstlöschenden Nachricht anfertigt.

Ihr habt außerdem die Möglichkeit, genauere Einstellungen in Sachen Lesebestätigungen vorzunehmen und zu entscheiden, ob ihr diese aktivieren wollt oder nicht. Darüber hinaus lässt Meta nun eine höhere Bildqualität beim Teilen von Bild- und Videodateien zu und möchte mit „witzigen Layouts“ für mehr Spaß beim Bilder-Teilen sorgen. Weitere Anpassungen für Bild und Video sollen im Laufe der nächsten Monate folgen.

Wie auch bei WhatsApp lassen sich Sprachnachrichten nach dem Update in 1.5- und zweifacher Geschwindigkeit abspielen. Ihr könnt Sprachnachrichten dann außerdem dort weiter hören, wo ihr aufgehört habt und die Nachricht auch dann weiter abspielen lassen, wenn ihr die App verlassen habt.

Neues in Meta AI

Zum Jahresende wird auch an Meta AI noch geschraubt. Meta testet derzeit nach eigenen Angaben diverse neue Wege, um das Nutzererlebnis mit der hauseigenen KI auf allen Plattformen zu verbessern. So wird in den kommenden Wochen unter anderem ein unsichtbares Wasserzeichen eingeführt, dass es euch erleichtern soll, AI-generierte Bilder von echten Bildern zu unterscheiden.

Nutzerinnen und Nutzer im englischsprachigen Raum können Meta AI verwenden, um KI-generierte Kommentar- oder Postingvorschläge auf Facebook zu erhalten und auch Themenvorschläge für Gruppen-Chats zu bekommen. Meta AI kann außerdem Suchergebnisse liefern und Produkttexte in Shops verbessern. Auch vorgeschlagene Antworten in Instagram-Direktnachrichten werden derzeit getestet.

Mit „imagine with Meta AI“ könnt ihr bald Bilder in Chats mit einfachen Prompts generieren lassen und diese Bilder dann künftig per Tipp auf das Foto und einem weiteren Prompt weiter verändern. Auf der Abbildung unten seht ihr, was in diesem Zuge möglich ist:

Imagine ist ab sofort in USA auch als Web-Applikation verfügbar, sodass Meta-User auch außerhalb von Chats KI-Bilder generieren lassen können.

Zusätzlich werden nun Reels im Meta-AI-Chat ausgerollt. Ihr könnt Meta AI also zum Beispiel bitten, euch Reels bestimmter Reiseziele zu zeigen oder euch über Reels einen Einblick in diverse Locations zu liefern.

All diese Funktionen werden derzeit getestet und sukzessive ausgerollt. Ein genauer Zeitplan hierzu ist bisher jedoch nicht bekannt.

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